Wer im Beruf, egal ob körperlich oder geistig, viel leisten muss, weiß: auch außerhalb der Mahlzeiten sind möglichst fettarme Snacks unverzichtbar. Nicht nur einem knurrenden Magen will vorgebeugt werden, sondern auch Leistungstiefs und Konzentrationsschwächen können so abgewehrt werden. Doch der Griff zur nächstbesten Kleinigkeit kann schnell nach hinten losgehen: Sodbrennen und Völlegefühl erschweren die Arbeit, statt für Erleichterung zu sorgen.
Fettarme Snacks hingegen unterstützen die Leistungsfähigkeit und schmecken dabei dennoch gut: Verschiedene Alternativen bedienen jeden Geschmack und erleichtern den Verzicht auf die schnell verfügbaren, aber oft ungesunden Kleinigkeiten. Je nach persönlicher Vorliebe kann ein fettarmer Snack entweder aus Gemüse oder Obst zubereitet und variiert werden.
Ob eine Portion gedünstetes Gemüse, ein leckerer Gemüsesaft oder die Rohkost-Alternative als knackiger Salat oder simple Gemüsesticks mit einem schmackhaften Dipp aus Frischkäse oder Magerquark mit frischen Kräutern: Jegliche Gemüsesorten ergeben fettarme Snacks, die den Körper mit lebensnotwendigen Vitaminen und Mineralstoffen versorgen und für einen funktionierenden Stoffwechsel sorgen.
Wer Süßes bevorzugt, darf mit gutem Gewissen Obst als fettarmen Snack einplanen. Der enthaltene Fruchtzucker ist dem industriellen Verwandten vorzuziehen, da er den Blutzuckerspiegel langsam und konstant an- und absteigen lässt und dadurch die Konzentrationsfähigkeit auf einem gleichbleibenden Niveau hält. Auch hier gilt: Solange auf ungesunde Zusätze oder Süßungsmittel verzichtet wird, ergibt Obst in fast jeder Form fettarme Snacks. Magerer Quark oder Joghurt mit Erdbeeren und Bananen, ein körniges Müsli mit fruchtigem Topping oder ein frischer Obstsalat sind leicht zusammengeschnitten.
Wenn es einmal schnell gehen soll, darf auch zu Trockenfrüchten gegriffen werden. Apfelchips, Ananaschips und weitere sind mineralstoffreiche und fettarme Snacks, die in jeder Schreibtischschublade Platz finden und auch nebenbei gesnackt werden können. Trockenobst wird so schonend hergestellt, dass der Großteil der wertvollen Inhaltsstoffe aus den Ausgangsfrüchten erhalten bleibt und durch die entzogene Feuchtigkeit gar in konzentrierter Form vorliegt.
Wer auf Fleisch nicht verzichten möchte, hat die Möglichkeit, fettarme Snacks aus Puten- oder Hühnerbrust zuzubereiten, denn diese mageren Fleischsorten versorgen den Körper mit dem wichtigen tierischen Eiweiß, ohne mit viel Fett zu Buche zu schlagen. Mit wenig Fett angebraten oder als Aufschnitt auf einer Scheibe Vollkornbrot ergeben sich gesunde Snacks, die die Zeit zwischen Mittagessen und Abendbrot auf schmackhafte Weise verkürzen.
Generell gilt: Auf Fertigprodukte sollte möglichst verzichtet werden, da in ihnen oft versteckte Fette lauern. Obst und Gemüse der Saison sowie Vollkornprodukte und magere Frischkäse-, Joghurt- oder Quarkvarianten ergeben schmackhafte und fettarme Snacks, die Heißhungerattacken vermeiden und einen wichtigen Beitrag zu einer abwechslungsreichen und ausgewogenen Ernährung leisten.