Wenn man es genau nimmt, dann beginnt die Geschichte von knabbetti an einer S-Bahnhaltestelle, irgendwo in der Nähe von Frankfurt. Ich hatte an dem Tag ein Seminar gehalten, an dem auch Christina teilnahm. Nach dem Seminar warteten wir gemeinsam am S-Bahngleis auf unsere Verbindung. Christina saß auf Ihrem Rucksack und spielte die ganze Zeit mit einer Tüte Apfelchips herum. Sie erzählte mir, dass Sie in Ihrer eigenen Produktion Trockenobst herstellt.
„Trockenobst“…das klang irgendwie nicht sehr sexy und offen gesagt hatte ich vorher auch noch nie sowas probiert. Als eingefleischter Salzstangenfan war ich also skeptisch. Umso erstaunter war ich darüber, wie lecker Christina’s getrocknete Äpfel waren. Schnell war klar: es ist viel zu schade ist, dass so leckere Produkte in der Ökoecke ein Nischendasein führen. Superleckeres Trockenobst, aus eigener Herstellung, ohne Zusätze…daraus musste man etwas machen. Der Beschluss war schnell gefasst – daraus mussten wir mehr machen.
Ab da ging alles ziemlich schnell: Eine Marke musste her. Nur wie nennen wir die? Nach dem 200. Versuch einen geeigneten Namen zu finden, hatte ich nach zwei Flaschen Augustinerbier die zündende Idee: knabbern und appetitlich…knabb…ppeti…knabbetti! Das wars! Aber war der Name auch bei Google verfügbar…weltweit 0 Treffer – Jackpot! Der Name war gefunden und endlich konnte es mit der Erstellung des Logos und des Webshops losgehen. Die finale Entscheidung, knabbetti offiziell zu gründen wurde dann kurzerhand per SMS entschieden und seitdem ist knabbetti die coolste Marke im Obstchipsbereich 😉
Schnell zeigte sich, dass viele Kunden unsere Produkte sehr schätzen und unsere ersten Messen waren ein toller Erfolg. Schnell folgten die ersten Händler und die ersten Kunden im Onlineshop. Nach einem Jahr lernt knabbetti langsam laufen und wir freuen uns auf alles was da kommt! Danke an alle, die uns bisher unterstützt haben – als Kunde, als Sparingspartner oder als Zuhörer!

PS: Ach ja…viele Grüße an alle, die denken, dass knabbetti zu einem Konzern gehört! 😉 Wir müssen euch „enttäuschen“. Das alles haben wir zu zweit aufgebaut und uns dabei in 12 Monaten nur 6 Mal getroffen. Internet machts möglich 😉