Viele würden es gerne, doch die wenigsten wissen, wie es richtig geht – sich besser zu ernähren.
Philipp hat aus diesem Grund seine 5 Tipps für eine ausgewogene Ernährung zusammengefasst.

 

Als gelernter Koch, Fachabiturient der Ernährung und studierter Wirtschaftsingenieur der Lebensmittelbranche, kenne ich mich in Sachen Ernährung aus. Für mich persönlich lege ich viel Wert auf eine ausgewogene Ernährung. Damit auch ihr euch ausgewogener Ernähren könnt, habe ich 5 gängige Ernährungstipps für euch zusammengestellt und auf Basis meiner persönlichen Erfahrung kommentiert. Diese Tipps sind ganz einfach umzusetzen 🙂
1. Die Ernährungspyramide

Die Ernährungspyramide ist eine grafische Darstellung von Nahrungsmitteln. Sie zeigt, in welchem Mengenverhältnis zueinander verschiedene Nahrungsmittel für eine ausgewogene Ernährung konsumiert werden sollten. Sie wurde vom United States Department of Agriculture (USDA) entwickelt und seit dem mehrfach angepasst. An der Basis sind die bevorzugten (gesünderen) Lebensmittel. An der Spitze stehen die Nahrungsmittel, welche nur in geringen Mengen verzehrt werden sollten.

 

ausgewogene ernährung

(Ernährungspyramide: eigene Darstellung nach DGE)  

 

2. Der DGE-Ernährungskreis

Das Prinzip des Ernährungskreises der Deutschen Gesellschaft für Ernährung ist ähnlich dem der Ernährungspyramide. Nur ist die Darstellungsform hier anders. Im Ernährungskreis werden die Nahrungsmittel in sieben Gruppen zusammengefasst. Die Größe der Kreisausschnitte symbolisiert die Bedeutung der darin enthaltenen Nahrungsmittel für eine ausgewogene Ernährung. Die kleineren Ausschnitte sollten dabei nur in geringen Maßen verzehrt werden. Ein Beispiel für einen Ernährungskreis findet ihr beispielsweise auf der Website der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE).

 

3. „5 am Tag“

„Weniger Fleisch. Mehr Obst und Gemüse!“ Das hört man oft, aber wieviel ist „mehr“?

Die Antwort: (mindestens) Fünf!

Obst und Gemüse sind eine Grundvoraussetzung für eine ausgewogene Ernährung. Deswegen wird empfohlen,  5-mal am Tag Obst oder Gemüse zu sich zu nehmen. Hinter dieser Kampagne steht der „5 am Tag e.V.“ Dieser wird seit 2002 sogar von der Europäischen Union gefördert.

Mein persönlicher Tipp:

Etwas Obst zum morgendlichen Müsli und ein Glas Fruchtsaft zwischendurch. Zum Mittagessen immer eine Gemüsebeilage. Obstchips oder Gemüsesticks als Nachmittagssnacks. Zum Abendessen noch einen Salat und schon habt ihr eurem Körper etwas Gutes getan. Passt allerdings auf, dass Säften, Smoothies und Obstchips kein zusätzlicher Zucker zugesetzt wurde.

 

4. Die richtige Verteilung des Nährstoffbedarfes auf die Mahlzeiten

Es ist wichtig darauf zu achten, welche Lebensmittel täglich zu sich genommen werden. Allerdings ist auch die richtige Verteilung der Lebensmittel ein zentraler Faktor für eine ausgewogene Ernährung. Viele verzichten auf das Frühstück und langen dafür abends richtig zu. Unser Körper ist allerdings wie ein Auto zu sehen und ohne Sprit läuft das Auto nicht. Unser Körper benötigt die Energie für den Tag am Morgen und nicht erst abends. Außerdem benötigt er Zeit, wichtige Nährstoffe richtig zu verarbeiten. Somit empfehlen Ernährungsprofis die tägliche Nährstoffaufnahme wie folgt zu verteilen:

Bei…

3 Mahlzeiten = 30% – 40% – 30%

4 Mahlzeiten = 25% – 15% – 35% – 25%

5 Mahlzeiten = 25% – 10% – 30% – 10% – 25%

Mein persönlicher Tipp:

Wenn morgens wenig Zeit ist, dann bereitet doch schon am Abend ein Müsli/ Overnight Oats (HIER findest du Christinas Lieblingsrezept) vor. So sparst du am Morgen wertvolle Zeit und hast trotzdem ein ausgewogenes, leckeres Frühstück.

 

5. Die 10 Regeln

Mehr eine Zusammenfassung der vorherigen Tipps sind die 10 Regeln für eine ausgewogene Ernährung. Diese werden ebenfalls von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung herausgegeben. Diese 10 Regeln sehen wie folgt aus:

  1. Abwechslungsreich essen
  2. Reichlich Getreideprodukte
  3. Gemüse und Obst mindestens 5 mal am Tag
  4. Täglich Milch und Milchprodukte, 1-2 mal in der Woche Fisch, Fleisch und Eier in maßen
  5. Wenig Fett und fettreiche Lebensmittel
  6. Zucker und Salz in Maßen
  7. Reichlich Flüssigkeit, vor allem viel Wasser
  8. Lebensmittel schmackhaft und schonend zubereiten (nicht zu lange kochen/braten)
  9. Nimm dir Zeit, und genieße dein Essen (langsam essen)
  10. Achte auf dein Gewicht und bleibe in Bewegung