Der Apfel gehört zur Familie der Rosengewächse und zählt zum Kernobst. Äpfel sind Scheinfrüchte mit weißlicher, fester Pulpa und schmecken meist süßsäuerlich. Sie sind kalorienarm (ca. 50 kcal pro 100g) und enthalten Vitamine, Mineralstoffe und verdauungsfördernde Ballaststoffe. Zu nennen sei hier insbesondere Vitamin C und Kalium. Viele gesundheitsfördernde Inhaltsstoffe des Apfels sitzen direkt in oder unmittelbar unter der Schale. Aus diesem Grund empfiehlt es sich, Äpfel gut mit Wasser zu waschen und samt Schale zu verzehren. Ihre Kerne sitzen in einem pergamentartigen, aus 5 Fächern bestehenden Kernhaus. Seinen Ursprung hat der Apfelbaum zwischen dem Schwarzen Meer und dem Kaspischen Meer und ist in allen gemäßigten Zonen der Welt verbreitet. Pro Kopf und Jahr werden in Deutschland fast 40 kg Äpfel konsumiert. Etwa die Hälfte der in Deutschland verzehrten Äpfel wächst im Inland. Der Rest wird überwiegend aus Italien, Frankreich, den Niederlanden und der südlichen Erdhalbkugel importiert.

Da Äpfel schon seit mehreren tausend Jahren kultiviert werden, gibt es mittlerweile zahlreiche Apfelsorten. In Deutschland bekannt und beliebt sind vor allem die Sorten Janogold, Elstar, Gala, Granny Smith, Cox Orange, Gloster, Boskoop sowie Golden Delicious. Der Geschmack und die Farbe sind je nach Sorte und Reifestadium verschieden.

Es kann zwischen Tafelobst (Früchte zum Frischverzehr), Wirtschaftsobst (industrielle Verwertung, z. B. zu Apfelmus) und Mostobst (Apfelsaft, Wein) unterschieden werden. Äpfel werden nach ihrer Reifezeit in Sommer-, Herbst- und Spätsorten (Lageräpfel) eingeteilt, wobei letztere den größten Anteil darstellen. Durch unterschiedliche Reifezeiten und Langzeitlagerung sowie Importe von der Südhalbkugel sind Äpfel heutzutage ganzjährig verfügbar.